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Förderverein zur Unterstützung

des Baues einer neuen Synagoge in Ulm e.V.


Pressemitteilung  09.10.2007

Bild1: von links: Rabbiner Schneur Trebnik, Vereinsvorsitzender Wolfgang Müller, Frau Chana Trebnik, Frau Dr. Monika Stolz MdL

 

Am 8. Oktober 2007 besuchte Frau Landesministerin Dr. Monika Stolz MdL die Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde Ulm. Herr Rabbiner Schneor Trebnik führte Frau Dr. Stolz durch die Räume der Etagenwohnung, in denen die Jüdische Gemeinde derzeit ihr Gemeindeleben abwickeln muss. Herr Trebnik, der jetzt seit sieben Jahren in Ulm ist, wies auf die enorme Entwicklung hin, die die Zahl der Mitglieder seiner Gemeinde während seiner Amtszeit genommen hat. Von anfänglich knapp 90 Mitgliedern, betreut die Gemeinde derzeit ca. 450 jüdische Mitbürger, die bis Ende 2008 noch ansteigen wird. Frau Dr. Stolz zeigte sich von der Vielfalt des Gemeindelebens beeindruckt. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund der beengten Räumlichkeiten.

 

Der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Müller, erläuterte, wie aus der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Ulm/Neu-Ulm das dringende Bedürfnis entstand, den Bau einer neuen Synagoge in Ulm nach Kräften zu unterstützen. Die formale Basis hierfür war dann die Gründung des Fördervereins durch die DIG. Dabei war der Wille vorherrschend, aus einer moralischen Verpflichtung der heute Lebenden heraus, allen Juden in unserer Region eine religiöse Heimat zu geben und eine sichere Zukunft in Ulm zu ermöglichen.

 

Frau Dr. Stolz sagte zu, das Vorhaben einer neuen Synagoge in Ulm, das nicht in die Zuständigkeit ihres Ministeriums fällt, in der Landesregierung anzusprechen.

 

Schon vor längerer Zeit haben, noch nach dem alten Recht, über 10.000 Juden aus den GUS-Ländern, Einreiseanträge nach Baden-Württemberg gestellt. Bis Ende 2008 sollen hier auf Landesebene Entscheidungen getroffen werden, auch über die Verteilung auf die einzelnen Städte in Baden-Württemberg. Frau Dr. Stolz wird sich bemühen, über diesen Komplex Informationen einzuholen und diese nach Ulm weiter zu geben. Die Jüdische Gemeinde Ulm rechnet hier mit einem Zuwachs von neuen Gemeindemitgliedern.

 

Wolfgang Müller

  -Vorsitzender-

 

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Bild 2: von links: Rabbiner Schneur Trebnik, Frau Dr. Monika Stolz MdL, Vereinsvorsitzender Wolfgang Müller

 

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